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Texas Hold'em Spielstile
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Wie schon vorher gesagt, ist Poker ein unglaubliches Spiel. Es kann sich finanziell sehr lohnen, aber auch frustrierend sein. Es führt kein Weg dran vorbei, neben den lohnenden Tagen auch mal Tage zu erleben, an denen es weniger gut läuft. Wenn du nun glaubst, diese Höhen und Tiefen hören sich an wie ein ein schlechtes Märchen, lies es am besten noch einmal! Leute, die den Adrenalin-Kick suchen mögen enttäuscht werden -- Poker, wie du es hier lernst, ist ein Spiel mit viel Geduld und Disziplin. Die meisten Anfänger-Guides (wie auch dieser hier) propagieren eine tight-aggressive Spielweise. "Tight" bedeutet, man spielt sehr wenige, selektierte Hände und foldet die restlichen (das Gegenteil zu "tight" ist "loose," was bedeutet man spielt sehr viele Hände). "Aggressive" bedeutet, dass du den Pot anführst, indem du die Action vorgibts (Bet / Raise). Die Grundidee von dieser Spielweise ist, dass man, wenn man statistisch gesehen vorteilhafte Hände bekommt, den Pot zu groß wie möglich macht, weil ein großer Teil des Pottes uns gehört. Klingt so weit ganz einfach. Der sicherste Weg, Geld beim Poker zu verlieren ist eine loose-passive Spielweise. Wenn man viele Hände spielt und oft zum Showdown geht, wird man seinen Tablestack schrumpfen sehen - man verliert viel Geld. Loose-passive Spieler werden oft "Calling Stations" genannt. Erfahrene Spieler füllen ihre Taschen natürlich gerne mit deren Geld.
Dann gibt es auch noch loose-aggressive Spieler, auch als "Maniacs" bekannt, welche jeden Pot raisen. Tight-passive Spieler, welche wenige Hände spielen und nicht in der Lage sind, um die Pötte zu kämpfen, nennt man "weak" oder "tight-weak." Spieler, welche sehr, sehr wenige Hände spielen, heißen "Rock."
(Wenn du wie ein Maniac spielen willst, benutze bitte Spielgeld.) Jetzt, wo du dir im klaren bist, welcher Spielertyp du werden willst, beschäftigen wir uns mit der Spielstrategie. Wir fangen an mit deiner Pre-Flop Strategie.
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