Ich kam vor kurzem von einer der bereichernsten Poker Reisen zurück, auf welcher ich seit langer Zeit nicht mehr war. Nein, das wird jetzt kein Bericht darüber, wieviel Geld ich beim Poker spielen gewonnen habe. Es war eine lohnende Reise einer ganz besonderen Art. Aber bevor ich erzähle was es für eine einzigartige Belohnung war, möchte ich euch dazu anregen, ein wenig über Poker spielen und Geld nachzudenken.
Denkt einmal darüber nach. Im Jahr 2001 hat die New York Times geschätzt, dass 45 Millionen Amerikaner regelmässig Poker spielen. Das war weitgehend vor dem Internet Poker und den Fernsehübertragungen der World Poker Tour. Wie hoch denkt ihr, ist die Zahl heute? 55 Millionen? 70 Millionen? 100 Millionen?
Lasst uns zurückhaltend sein und schätzen, dass 50 Millionen Amerikaner regelmässig Poker spielen. Was bedeutet das? Jeden Tag? Jede Woche? Jeden Monat? Lasst uns annehmen, es bedeutet nur einen Durchschnitt von 10 Mal pro Jahr. Ich weiss, dass ist vermutlich extrem wenig, aber belassen wir es dabei.
Mit wie viel Geld - im Durchschnitt - denkt ihr beabsichtigen die Menschen dabei pro Abend Poker zu spielen? Damit meine ich nicht, wieviel sie verlieren. Wiederum, lasst uns auf Nummer sicher gehen und vorsichtshalber schätzen, dass die Poker Spieler - auf durchschnittlicher Basis - einen Betrag von zwanzig Dollar für den Abend mitnehmen.
Mit diese absichtlich unterschätzten Zahlen, ist der Betrag um den Amerikaner innerhalb eines Jahres Poker spielen absolut atemberaubend. Es sind 10 Milliarden Dollar im Jahr. Denkt einmal darüber nach. $10,000,000,000.00. Das ist eine riesige Menge Geld.
Nun denkt einmal über etwas anderes nach. Denkt nach über das Image das Poker und Poker Spieler in der allgemeinen Öffentlichkeit haben. Sehr Positiv? Negativ? Ziemlich Negativ? Meiner Meinung nach gilt das Letzte für die meissten Menschen. Zugegeben, es ändert sich. Aber die überwienden Mehrzahl der Menschen würden Poker Spieler irgendwo unterhalb eines Bowling-Spielers, jedoch oberhalb von einem Politiker sehen - nicht ganz unten in der Angesehenheit, aber unter der Mitte.
Wir seriösen Poker Spieler - ich vermute ich spreche damit für die Meissten - würden dieses Image gerne zum Besseren wenden. Wenn es auch keinen anderen Grund gibt als Sponsoren für Turniere anzuziehen und in der Öffentlichkeit günstigere Bedingugungen zu schaffen für das Spiel, das wir lieben.
Natürlich, Einige von uns gehören zur alten Garde, denen das Flair des Zwielichts anhaftet, ein "Rounder" zu sein. Aber wenn wir darüber nachdenken, was wirklich gut für Poker ist, ein bisschen mehr Seriösität und eine positive Darstellung wäre doch eine gute Sache, nicht?
Zum Schluss, denkt darüber nach: Ein Zehntel von einem Prozent. .001. Das ist praktisch nichts. Ein Zehent von einem Zehent von einem Zehent. 1/10 von einem Penny. Praktisch nichts, richtig?
Wenn die gesamte Poker spielende Gesellschaft für wohltätige Zwecke ein Zehent von einem Prozent von allem Geld, das wir beim Poker einsetzen spendet, wären das nicht weniger als $10 Millionen Dollar pro Jahr. Nun, das ist ein recht ansehnlicher Betrag für wohltätige Zwecke - genug Geld um mehr Respekt zu erlangen, selbst von den hartnäckigsten Anti-Spieler Fanatikern.
Es ist mehr als nur ein Gedanke. Viele Menschen haben bereits damit begonnen, sich darum zu bemühen diese Mittel durch Poker zu beschaffen. Und wisst ihr was noch? Diese Turniere sind wie eine Explosion.
Um zu meiner ursprünglichen Geschichte zurückzukehren - meine bereichernde Reise. Ich spielte ein atemberaubendes Wohltätigkeits-Turnier. Ich gewann keinen einzigen Penny, obwohl ich das Turnier auf dem 8. Platz von beine 100 Mitspielern beendete. In Wirklichkeit kostete es mich $100. Aber trotzdem war es sehr, sehr bereichernd. Ich spielte ein Wohltätigkeitsturnier in Port Chester, New York, ausgetragen zur Unterstützung von Menschen mit Multipler Sklerose. Jason Daloia organisierte es. Seine Schwiegermutter, die unter Multipler Sklerose leidet inspirierte ihn dazu. Er machte seine Arbeit grossartig. Er brachte beinahe 100 Menschen zusammen, die mehr als $20.000 aufbrachten um No Limit Hold Em für einige sehr nette Preise zu spielen (obwohl es dabei nicht um Geld ging) und einen sehr wertvollen Zweck.
Wir Wettbewerber spielten richtig - ungefähr 7 Stunden lang - und erhielten eine doppelte Belohnung. Das Spiel war aufregend, gut organisiert und dramatisch - und am Ende gab es nicht nur den Preis, sondern auch das befriedigende Gefühl der Gewissheit, dass wir in der Welt etwas bewegt hatten, tausende von Dollar beschafft hatten um zu helfen eine lähmende Krankheit zu besiegen.
Viele von uns, die an dem Turnier teilgenomen hatten wurden von Menschen mit MS die wir kannten inspiriert, oder von unseren eigenen Bedenken über diese mysteriöse Krankheit von Erwachsenen im mittleren Alter. Aber jede Wohltätigkeitsveranstaltung ist eine potentielle Unterstützung. Alles was dafür nötig ist - wirklich - ist Jemand mit einer Menge Energie und einigen organisatorischen Fähigkeiten, ein wirklich guter Grund für einige bereitwillige Poker Spieler.
Jason liess dieses Turnier laufen mit nahezu 100% der $100 Eintrittsgebühr und $100 re-buys und add-ons während der Veranstaltung. Es gab keine Bargeldpreise, sodass der einzige Betrag der nicht direkt zum Erlös der Wohltätigkeits-Verstaltung ging zum Kauf der grösseren Preise, die Miete des Raumes und für den Kauf von Speisen für das Turnier. Die Dealer arbeiteten ehrenamtlich. Die Erzeuger spendeten die Pokerchips und die Karten. Das Card Player Magazine spendete grosszügigerweise eine Kopie ihrer neueste Ausgabe für jeden Teilnehmer. Der Spielleiter (Ich) spendete seinen Einsatz und sein Geschick als Auktionär für eine wohltätige Auktion, welche zusätzliches Geld für die Wohltätigkeitsveranstaltung brachte.
Dieses MS Wohltätigkeits Turnier sieht danach aus, als ob es eine Weile andauern würde. Bleibt dran. Vielleicht werden wir das Turnier eines Tages als einen Spezial Wettbewerb bei der World Poker Tour sehen. Ich hoffe es auf jeden Fall. Dieses Wohltätigkeitsturnier für MS wird auf jeden Fall nicht das Letzte in der Stadt sein. Weit davon entfernt. In den vergangnen zwei Wochen haben mich Anfragen um Hilfe bei der Organisation solcher Turniere von fünf verschiedene Gruppierungen erreicht.
Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten wie diese wohltätigen Gruppen ihr Geld aus dem Wettbewerb bekomen. Einige nehmen ganz einfach 25% bis 50% buy-in des Turnieres und spielen es danach wie in einem normalen Casino, mit einem Preisgeld, welches unter den Gewinnern aufgeteilt wird. Einige erhalten Versprechen von Teilnehmern, bevor das Turnier beginnt, dass die Spieler einen gewissen Prozentsatz ihres potentiellen Gewinnes für den guten Zweck spenden werden. Wieder andere haben die Absicht von Spielern schriftliche Versprechen zu erhalten, wie sie von den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern erhalten, die Geld für wohltätige Zwecke sammeln. Poker Spieler die an dieser Art von Turnieren teilnehmen bekommen zu Beginn soviele Chips zur Verfügung, die der Höhe ihrere Spende entspricht. Sprecht über solche Anreize mit euren Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern um die gute Sache zu beschleuningen.
Im kommenden Jahr werden für uns Poker Spieler mit Sicherheit sehr viele Gelegenheiten kommen, um an solchen Turnieren wie diesen teilzunehmen. Wenn ihr es bisher nicht getan haben, kann ich euch versichern dass die Teilnahme und das Spielen bei solchen Wohltätigkeitsveranstaltungen viel Freude bereitet und bereichernd ist - die Teilnahmegebühr lohnt sich auf jeden Fall. Und ich glaube daran, dass die Werbung für den guten Zweck welche diese Veranstaltungen für Poker und Poker Spieler erreichen werden sehr gut für das Spiel sein wird. Und, natürlich ist es mit Sicherheit sehr gut für eine bessere Welt!
Ashley Adams spielt Poker bereits seit 1961, als er es im wahrsten Sinne des Wortes auf den Knien seines Grossvaters gelernt hat. Er fing 1993 ernsthaft an zu spielen, als das Foxwoods Resort Casino in Ledyard, Connecticut seinen Poker Raum eröffnete. Er ist für gewöhnlich an einem $20/40 Stud-Poker oder dem $2/5 No Limit Tisch finden.
Ashley hat schon auf der ganzen Welt Poker gespielt, und Geld gewonnen an Cash-Tischen, oder Turniere gewonnen in Ungarn, Österreich, England, auf den Bahamas, Connecticut, Massachusetts, Nevada, Kalifornien, Washington, British Columbia und im Yukon Territorium. Er war ein überaus produktiver Schreiber von Poker Artikeln in den Jahren 2005, 2006 und 2007 und hat zwei Poker Bücher geschrieben. Sein Erstes, Winning 7-card Stund (Kensington, 2003) ist bei Amazon.com erhältlich. Sein No Limit Hold`em Buch, Winning Low Limit No Limit Hold`em ist ein e-book und einfachsten erhältlich direkt vom Autor für $10.00 bei asha34@aol.com
Ashley organisiert auch Wohltätigkeits Poker Turniere, gibt privat Poker Unterricht beim Bosten Center für ErwachsenenBildung und ist ein regelmässiger Gast bei Radio und TV-Programmen (unter anderem Auftritte bei WBZ-AM, WHDH Channel 7 TV, WGBH-TV, NECN-TV) und plant bald seinen eignen Poker Radio Sender zu haben.
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