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David Sklansky zermaterte mein Hirn: Hold'Em zu Hause für Fortgeschrittene

Als ich das erste Mal mit Sklansky in Berührung kam, dachte ich, ich hätte endlich die Antwort auf meine Fragen. Als ich eine alte Kopie von David Sklansky und Mason Malmuth's Buch Hold'Em Poker für Fortgeschrittene fand, rannte ich nach Hause um Sklanskys Gedanken, so wie ein Messdiener heilige Texte, genauestens zu studieren. Ich habe schon in vielen Homegames gespielt, meine Kommilitonen aus der Studentenverbindung hatten aber keine Ahnung von Hold'Em, und nun endlich hatte ich das Buch, dass mir alles erzählen konnte. Mit meinem speziellen Wissen über Hold'Em, das Spiel der Zukunft, bewaffnet würde ich die Cowboys und Farmer im LaCenter, Washington zerstören. Dort wurde sehr wild gespielt, in den 1-3 Dollar Games, um nicht die Vielzahl von multi-way Pötten und Bets sowie die Showdons von sehr fragwürdigen Händen zu erwähnen. Ich war mir ziemlich sicher, dass die meisten der Leute, die ich abziehen würde, niemals ein Buch über Poker gelesen hatten.

Nachdem ich mich durch und durch zu einem Sklansky gemacht hatte, schaffte ich es mein Spiel über Nacht zu ändern. Mein Mantra wurde zum WWST: Was Würde Sklansky Tun?" Und die Antwort? " Spiele mindestens eine Hand pro Tag, egal ob du musst oder nicht." Naja das ist schon ein wenig übertrieben. Aber wenn du Poker nach Sklansky spielst, bist du mächtig tight, und verbringst Stunde für Stunde ruhig sitzend und auf die virtuellen Nuts wartend,

Sklanskys Rat hatte einen riesen Effekt auf mein Spiel: Meine Präsens im Pot stoppte jegliche Action. Diese Leute waren vielleicht Farmer, aber nicht blöde. Ich kann mich daran erinnern, wie ich pocket QQ aus Late Position erhöhte und der Typ auf dem button mir Pocket 99 zeigt und wegschmeißt. Er sagt " Du mustt Action machen um Action zu bekommen." Und das war noch ein gutes Resultat im Vergleich dazu, als mit Leute Action gaben.

So kam ich in ein multy-way Pot und hielt Top Pair, Top Kicker auf dem Flop. Ich begann die Runde als erster und bettete, die Action kam mit 4 Leuten zu mir zurück und der Pot war gecapped. WWST? Fold. Später litt ich an dem Gambler's Brechreiz, als ich merkte, dass ich die Winning Hand wegschmiss und der Kerl, der sich die Chips krallte eine fabelahfte Hand wie pocket 44 hielt. Schließlich lernte ich große Sektionen aus Sklanskys Buch zu ignorieren und meine Gewinn Rate schoß nach oben, wie eine Rakete.

Sklansky may have let me down, but every once in awhile, I'd find myself going back for another dose of his teachings. And every time I did, I'd start another losing streak. Superstition? Maybe. More likely, Sklansky is fine for pro versus pro, but outside places like the Taj Mahal in AC or Binion's in Vegas, his advice simply doesn't work. Sklansky just isn't suited for the kind of games that I, and most people in America or the multitudes online, usually play.

Lass die Chips sprechen

In an ordinary game around your kitchen table, the pattern of raising has a genuine conversational element, but it's all a bit vague. Say I put in the first raise. What I'm saying there is, "Hey, I have a pretty decent hand." You reraise me, so you're saying, "Well, that's great. But I think you're gonna be thoughtfully impressed by how much my hand is going to kick your hand's ass." Then I reraise you, you reraise me, etc. We understand each other's general meanings in this "conversation," but nothing gets too specific.

Not so in SklanskyLand. Say I'm on the button in a full ring game, and everyone has folded to me. I raise and then you reraise me out of the big blind. I cap it. Here's what the Sklanskian "dialogue" between us looks like:

My first raise: "Heads up, folks, I got a strong hand here."

Your reraise: "Really? I have a high pocket pair, probably Kings or Queens."

My second raise: "Well, I hate to break it to you, but I have Aces."

Not exactly the kind of conversation you'd encounter in the 10-20 hold'em game I play at downtown Manhattan's Club X in (not its real name as poker is illegal in New York). First off, having everyone fold to the button is rare. A hand that's chopped because it's down to the two blinds generally happens less than five times a night, some nights not at all. Things get especially interesting when players know each other. So let's put some personalities in here.

Ich bin es immernoch, der vom Button aus raised, aber der Typ im Big Blind ist Adolpho (auch nicht sein wahrer Name), ein älterer, korpulenter, geselliger Italiener, gegen den ich schon seit Jahren in vielen Clubs in verschiedenen Städten gespielt habe. Wie ist sein Spiel? Sie es mal so: Adolpho ist wild und aggressiv, er lässt mich wie David Sklansky aussehen, und ich bin ein wirklich sehr aggressiver Spieler (so sehr, dass wenn ich mich an einen Tisch setze, dass die anderen schon fast um den Platz, der am nächsten auf meiner linken Seite ist, prügeln, da sie nicht raten müssen, was ich mache, nachdem sie in den Pot gegangen sind).

In dem oben erklärten Scenario, in dem ich vom Button aus raise, Adolpho reraise und ich cappe, könnte man die "Unterhaltung" so verstehen:

Mein erstes Raise: "Hey Adolpho, was gibt's? Ich erhöhe, aber vielleicht hab ich auch gar nichts auf der Hand. Du weißt schon ein einfacher Blindsteal."

Adolphos reraise: " Kollege, keine Sorge. Ich erhöhe mit einem Monster: Q-3 karo."

My reraise:Mein reraise:"Wow gute Hand. Aber ich sollte dir vielleicht mitteilen, dass ich wahrscheinlich ein Ass hab oder vielleicht sogar pocket 2en. Aber vielleicht hab ich auch gar nichts und will einfach mal ein bischen mit dir gamblen."

Wenn wir uns jetzt nach Slanskyland teleportieren würden, um in Club X zu spielen, würden die Spieler hintenüber fallen und sich an ihre stotternden Herzschrittmacher klammern, wenn sie diese Art des Spiels sehen würden. Aber zu wissen wie man gegen Adolpho spielt, ist nur die Spitze des Eisbergs: Du musst wissen, wie man gegen einen Tisch voller Adolphos spielt.

Wenn gute Spieler schlecht werden

In einer anderen Nacht spielte ich ein 10-20 'semi-kill', das eigentlich ein 15-30 Spiel war, jedoch gespielt wurde wie 20-40. Warum? Weil jeder Pot so riesig war, dass der nächste Pot Dein halber Tod war, außer es gab einen Split Pot. Dafür durften wir Aimee und Jim danken. Aimee, eine ruhig sprechende brünette Bibliethekarin und Jim, ein glatzköpfiger neu-reicher mit ein schafren Sinn für Humor, saßen nebeneinander und spielten beide so agressiv, dass sie fast die physikalische Höchstgrenze für Aggresivität neu definierten. Außerdem hassten sie sich. Somit würde Aimee mit nichts raisen, Jim ohne Zusammenhang reraisen und dann, falls dies nicht schon jemand anderes gemacht hat, würde Aimee cappen.

Das war einfach wunderbar für meine Disziplin. Wir waren alle schonmal an dem Punkt: schon eine Weile am Tisch sitzend, erwischt man sich selber dabei, darüber nachzudenken J-8 in Herz aus early Position zu spielen, weil einem langweilig wurde und, hey, man weiß ja nie. Aber mit Aimee und Jim wusste man es.Fast zweifellos wusste man, dass man preflop schon 60 Dollar für J-8 zahlen müsste, und selbst wenn du Toppair flopst, kannst Du Dir Deiner Sache nicht sicher sein, da es ja immer noch Aimee und Jim gibt, die immer weiter raisen werden bis ihre Finger abfallen, oder sie selber vor Erschöpfung umfallen.

Welche Hände zeigen sie? 10-3 off, 5-8 off und das waren noch die besseren Hände. Wenn du der Aggressor bist, solltest du dich darauf gefasst machen, dass du downgecalled wirst, selbst wenn dein Gegner auch nur das kleinste bischen des Flops getroffen hat.Du könntest im Pot sein mit pocket Kings, bei einem rainbow Flop von Q-7-2, aber sollte Jörg die 2 haben (welche er schon wie die Nuts spielt), du solltest also dafür beten, dass er nicht seinen komischen Kicker oder eine andere 2 trifft, denn erhöhen kannst du wie ein Verrückter und er wird dich bis zum River downcallen, oder checkraisen falls er trifft. (Was würde Slansky in einem dieser Clubs machen? Er würde seine eigenen Arme abreißen, schreiend durch den Raum rennen, und ihn mit Blut aus seinen nutzlosen Schultern versauen.)

Verstehe mich nicht falsch: Slansky ist offensichtlich ein sehr schlauer Mensch, der viel Zeit damit verbracht hat, darüber nachzudenken was funktioniert und was nicht. Aber wenn er sagt: " Wenn du JJ in der Hand hast, vor dir geraise und gereraised wurde, solltest du folden," da kann ich nicht anders und muss lachen. Bei Club X könnte das erste Raise A-5suited und das Reraise 66 sein. Und das wäre, wenn die Leute diszipliniert bleiben.

When the Lunatics Take over the Asylum

Falls Du ein Sklansky Spielertyp bist und Du Dich an einem der vielen Tische in der ganzen weiten Welt wiederfindest, an denen sehr wild gespielt wird, kein fold'em hold'em, wirst Du dich eventuell an einem wunderschönen, weißen gepolsterten Raum wiederfinden, viele bunte Pillen kauend und immer wieder vor Dich hinstotternd, "Wie kann sie den Flop nur callen? Wie kann sie den Flop nur callen?"

Was kannst Du jetzt also tun, wenn Du an einem Tisch voller Maniacs bist? Naja, Du musst lesen Poker Persönlichkeiten: Maniacs identifizieren und besiegen das A&O davon zu erlangen. Aber vorerst stelle dir 2 unterschiedliche Wege vor, die in einen Wald führen. Der eine Weg ist die Slansky Road, den ich Dir nicht empfehlen würde. Entscheidest Du Dich trotzdem für diesen Weg, brauchst du eine ausreichend große Bankroll, die ein paar tiefe Einschläge vertragen kann, und viele der Slansky-Typen wollen diese harten Niederlagen nicht einstecken. Gena so wie der Mann selber sagt:"Du solltest Dir vielleicht ein softeren Tisch suchen." (Also, was empfiehlt er? Mit Profis spielen? Oder gegen Kleinkinder? Bizarr.)

Es gibt auch einen anderen Weg. Nennen wir es Kamikaze-Poker, denn genau so sieht es für Spieler des Stils Auf-Die-Nuts-Warten. Beim Kamikaze-Poker musst Du auch bereit sein kleinere Karten zu Spielen (z.B.: 6-7 suited aus allen Postionen). Denn beim Kamikaze-Poker ist es am wichtigsten den Maniac zu lesen.

Der Hauptfehler, den Leute machen ist, wenn sie gegen jemanden mit einem unorthodoxen Stil spielen ist es ihn nicht ernst zu nehmen, zu denken: "Wieso sollte ich gegen diesen Typen verlieren? Er spielt wie ein Idiot." Naja, vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht, aber die richtige Frage ist: Was für eine Art Idiot ist er? Dieser Artikel über Poker Maniacs wird Dir helfen es herauszufinden.

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