Als ich zum ersten Mal vom Buch "The Making of a Poker Player" von Matt Matros gehört habe reagierte ich zunächst skeptisch, wenn nicht sogar sehr misstrauisch.
Meine ersten Gedanken waren: Ok, da ist also dieser Typ, der es einmal an den Final Table der World Poker Tour geschafft hat und das befähigt ihn plötzlich dazu, ein Pokerbuch zu schreiben? Zugegeben, das ist ein Final Table der WPT mehr als ich vorzuweisen habe, aber wenn man sich die WPT Sendungen im Fernsehen anschaut, ist es schon komisch wie einige überhaupt so weit kommen konnten.
Außerdem dachte ich, Matros wollte einfach auf den auf den Trend der Pokerbücher aufspringen, welche wenig Neues bieten und einfach nur alte Informationen "recyceln". Ein paar grundsätzliche Strategietips gemischt mit mittelmäßig spannenden persönlichen Geschichten des Verfassers.
Also, warum habe ich Matros' Buch überhaupt eine Chance gegeben? Es gibt zwei Gründe: Erstens lese ich jedes Buch über Poker, weil ich glaube, dass in jedem zumindest ein oder zwei neue Dinge stehen, aus denen ich lernen kann. Und zweitens hatte ein Freund angeboten, mir das Buch zu leihen und es mir sogar sehr empfohlen.
Es sieht so aus, als hätte mein Freund das zu Recht getan. "The Making of a Poker Player" ist nicht deshalb lesenswert, weil es so außergewöhnlich gute Strategien lehrt oder so spannende Pokergeschichten erzählt, sondern deshalb, weil es beides zugleich bietet.
Was ich jedoch am meisten an dem Buch mochte (und das wird wohl auf die meisten Leser zutreffen), ist, dass ich mich sehr gut mit Matros identifizieren konnte. Zum Beispiel sind wir beide etwa gleich alt und sind wir sind annähernd zur gleichen Zeit mit dem Pokern angefangen.
Und auch wenn ich nicht wie Matros an der "Ivy League" studiert habe, waren unsere Ansätze, das Spiel zu lernen und zu verstehen unheimlich ähnlich. Ich brauche aber wohl nicht zu erwähnen, dass ich mich nicht mit seinem außergewöhnlichen Scharfsinn messen kann. Er hat sein Fachwissen in unzähligen Kolumnen für das "Card Player Magazine" unter Beweis gestellt. Diese beschäftigen sich ebenso mit den Wettquoten auf Spieler bei der WSOP wie mit der Diskussion der Implied Odds eines Spielers, der ihn mit einer Schrott-Hand bei einem Benefiz-Turnuiers all-in setzte um die Bounty auf Matros zu kassieren.
In "The Making of a Poker Player" führt Matros den Leser durch seinen Lebensweg, beginnend als Collegeschüler, der begeistert ist von dem Film Rounders. Danach als aufrichtiger Pokeranfänger, dessen einziges Pokerwissen aus den Homegames mit seinen Studienkollegen stammt. Und schließlich der Matros, der mehr als 700.000$ für den Final Table der WPT kassiert.
Auf diesem Lebensweg gibt Matros immer wieder strategische Ratschläge, die in ihrer Komplexität in dem Maße zunehmen, wie auch Matros sich beim Poker verbessert. Es ist ein schmaler Grat, hier die richtige Mischung zu finden, aber Matros macht das sehr gut. Einige Bücher leiden darunter, wenn versucht wird die Geschichte und strategisches Wissen in einem Kapitel zu vermischen, aber Matros gelingt dies mühelos. Zudem ist die Einführung ins Pokern (die Blinds, die Wettstruktur und wie alles zusammengehört) eine der besten die ich je gelesen habe.
Das überragendste an diesem Buch für mich ist aber, wie zugänglich es geschrieben ist. mit anderen Worten: Ich sehe mich immer wieder selbst in den Erinnerungen des Authors. Ich konnte oft herzhaft lachen und denke, dass sich viele Leser gut mit Matros identifizieren können, besonders mit der Spannung, das Spiel zu entdecken und die zahlreichen Hoch und Tief zu durchleben.
Ich erkannte mich zum Beispiel im Author wieder, weil auch er versuchte, jede ausgestrahlte Pokersendung aufzunehmen und zu analysieren und jedes Buch zu, was er bekommen konnte, las. Oder wie er sich in dem Buch wünscht, einmal das 20$-Turnier im nächsten Casino zu gewinnen. Heute betrachtet er dieses Turnier als Ansammlung von Trotteln dessen Spiel, es kaum wert ist, als Poker bezeichnet zu werden. Aber damals bedeutete dieses Turnier alles für ihn. Und an die schlaflosen Nächte vor den Turnieren, die er im Buch durchlebt, kann auch ich mich erinnern.
Ein letztes eindrucksvolles Beispiel ist, wie Matros in den Limits aufsteigt und plötzlich bemerkt, dass sich die Spieler gegenseitig ansehen, nicht aber die Hole Cards oder den Flop. Und, dass die freundliche Atmosphäre, an die er sich gewöhnt hat, mehr und mehr der unglaublichen Intensität weicht, je höher er aufsteigt. Matros bemerkt, dass er besser spielen sollte, aber nicht genau weiß, wie er das anstellen soll.
Als ich dieses Buch las, dachte ich oft "Das bin ich!". Matros beabsichtigt genau diese Gedanken beim Leser. Wenn Du also gerne gute Poker-Geschichten liest und Deine eigene leben willst, ist "The Making of a Poker Player" das richtige für Deine Sammlung.
Also, warum habe ich Matros' Buch überhaupt eine Chance gegeben? Es gibt mehrere Gründe: Erstens lese ich jedes Buch über Poker, weil ich glaube, dass in jedem zumindest ein oder zwei neue Dinge stehem, aus denen ich lernen kann. Und zweitens hatte ein Freund angeboten, mir das Buch zu leihen und es mir sogar sehr empfohlen.
Es sieht so aus als hätte mein Freund das zu recht getan. "The Making of a Poker Player" ist nicht deshalb lesenswert, weil es so außergewöhnlich gute Strategien lehrt oder so spannende Pokergeschichten erzählt, sondern deshalb, weil es beides zugleich bietet.
Was ich jedoch am meisten an dem Buch mochte (und dasn wird wohl auf die meisten Leser zutreffen), ist, dass ich mich sehr gut mit Matro identifizieren konnte. Zum Beispiel sind wir beide etwa gleich alt und sind wir sind annähernd zur gleichen Zeit mit dem Pokern angefangen.
Und auch wenn ich nicht wie Matros an der "Ivy League" studiert habe, waren unsere Ansätze, das Spiel zu lernen und zu verstehen unheimlich ähnlich. Ich brauche aber wohl nicht zu erwähnen, dass ich mich nicht mit seinem außergewöhnlichen Scharfsinn messen kann. Er hat sein Fachwissen in unzähligen Kolumnen für das "Card Player Magazine" unter Beweis gestellt. Diese beschäftigen sich ebenso mit den Wettquoten auf Spieler bei der WSOP wie mit der Diskussion der Implied Odds eines Spielers, der ihn mit einer Schrott-Hand bei einem Benefit-Turnuiers all-in setzte um die Bounty auf Matros zu kassieren.
In "The Making of a Poker Player" führt Matros den Leser durch seinen Lebensweg, beginnend als Collegeschüler, der begeistert ist von dem Film Rounders. Danach als aufrichtiger Pokeranfänger, dessen einziges Pokerwissen aus den Homegames mit seinen Studienkollegen stammt. Und schließlich der Matros, der mehr als 700.000$ für den Final Table der WPT kassiert.
Auf diesem Lebensweg gibt Matros immer wieder strategische Ratschläge, die in ihrer Komplexität in dem Maße zunehmen, wie auch Matros sich beim Poker verbessert. Es ist ein schmaler Grat, hier die richtige Mischung zu finden, aber Matros macht das sehr gut. Einige Bücher leiden darunter, wennversucht wird die Geschichte und strategisches Wissen in einem Kapitel zu vermischen, aber Matros gelingt dies müpelos. Zudem ist die Einführung ins Pokern (die Blinds, die Wettstruktur und wie alles zusammengehört) eine der besten die ich je gesehen habe.
Das überragendste an diesem Buch für mich ist aber, wie zugänglich es geschrieben ist. mit anderen Worten: Ich sehe mich immer wieder selbst in den Erinnerungen des Authors. Ich konnte oft herzhaft lachen und denke, dass sich viele Leser gut mit Matros identifizieren können, besonders mit der Spannung, das Spiel zu entdecken und die zahlreichen Hoch und Tief zu durchleben.
Ich erkannte mich zum Beispiel im Author wieder, weil auch er versuchte, jede ausgestrahlte Pokersendung aufzunehmen und zu analysieren und jedes Buch zu, was er bekommen konnte, las. Oder wie er sich in dem Buch wünscht, einmal das 20$-Turnier im nächsten Casino zu gewinnen. Heute betrachtet er dieses Turnier als Ansammlung von Trotteln dessen Spiel es nicht würdig ist, als poker bezeichnet zuwerden. Aber damals bedeutete dieses Turnier alles für ihn. Und an die schlaflosen Nächte vor den Turnieren, die er im Buch durchlebt, kann auch ich mich erinnern.
Ein letztes eindrucksvolles Beispiel ist, wie Matros in den Limits aufsteigt und plötzlich bemerkt, dass sich die Spieler gegenseitig ansehen, nicht aber die Hole Cards oder den Flop. Und, dass die freundliche Atmosphäre, an die er sich gewöhnt hat, mehr und mehr der unglaublichen Insität weicht, je höher er aufsteigt. Matros bemerkt, dass er besser spielen sollte, aber nicht genau weiß, wie er das anstellen soll.
Als ich dieses Buch las, dachte ich oft "Das bin ich!". Matros beabsichtigt genau diese Gedanken beim Leser. Wenn Du also gerne gute Poker-Geschichten liest und Deine eigene leben willst, ist "The Making of a Poker Player" das richtige für Deine Sammlung.
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