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Poker Persönlichkeiten: Maniacs erkennen und schlagen

Was Poker so faszinierend macht, mal abgesehen vom Geld, ist die Vielfalt an Leuten, die du auf deinem Weg triffst: Die Amateure, die Profis, die Juden, die Moslems, die Weißen, die Asiaten, die Schwarzen, die Lahmen, die Übellaunigen, die Betrunkenen, die verdammt Fetten, die mit erdrückendem Körpergeruch, oder sogar die hinreißenden, geistreichen, weltoffenen, weiblichen Poker Spieler mit einem Herzen aus Gold und einer dazu passenden Bankroll. (OK, ich habe noch niemanden getroffen, auf den diese letzte Beschreibung zutrifft, aber wenn du dich gerade wieder erkannt hast, schicke mir bitte ein Foto, ein Kontoauszug und deine Private Anschrift, damit ich das hier bestätigen kann.) All diese Leute haben komplett unterschiedliche Auffasung darüber wie und warum man spielt, ob es nun um das Geld, Langeweile zu töten oder einfach darum geht, junden, tighten, weißen ich-weiß-alles Kerlen einen Bad beat zu verpassen.

Und wenn du jemals Poker gespielt hast, weißt du, dass in einer Gruppe von zehn Spielern zehn verschiedene Persönlichkeiten sind -- oder mehr, abhängig von der geistigen Gesundheit eines jeden. Bist du jedoch in einem wilden Spiel mit endlosen (und scheinbar sinnlosen) raises und re-raises, kannst du alle Spieler über einen Kamm scheren und entscheiden, dass sie alle Maniacs sind.

In meinen Jahren an den Pokertischen, habe ich gelernt, dass es verschiedene Arten von Maniacs gibt, mit variierenden Stilen und Schwächen in ihrem Spiel. Als ich dieses begriffen hatte, sah ich das Problem an der ächtenden Herangehensweise in Sklanskys Hold'em für Fortgeschrittene. (Gehe zu Sklansky zermaterte meinen Kopf für mehr über Sklansky.) Um das meiste aus einem wilden Homegame zu machen, musst du dazu in der Lage sein, die Maniacs am Tisch zu erkennen und dem entsprechend zu spielen. Also schauen wir uns mal die typische Gruppe der Außenseiter an, mit besonderer Aufmerksamkeit, welche Takitk du nutzen solltest mit ihnen umzugehen.

Die Auswahl an Charakteren

Die Gesichter sind vielleicht von Spiel zu Spiel verschieden, aber die Persönlichkeiten, die Du antriffst, sind häufig genau die gleichen.

Der Betrunkene

Am leichtesten erkennt man diesen Kerl (oder sehr, sehr selten das Mädchen) daran, dass er betrunken ist. Wenn du dicht genug dran bist, kannst du es riechen. Und dir fällt vielleicht auf, dass seine Haut ziemlich rot geworden ist. Er lallt und findet viele Sachen sehr lustig -- bis er anfängt (unvermeidbar) zu verlieren. Wenn du gegen betrunkene spielst, denk daran, dass sie einen Tunnelblick haben. Sie denken überhaupt nicht an Dich. Es kümmert sie nicht was du hast. Das ist nicht der geeignete Ort für einen deiner grandiosen Checkraise-Bluffs, auf die du so stolz bist. Denn du wirst egal wie zu häufig gecallt. Und versuch so nett wie nur möglich zu sein, wenn du dir das Geld von dem betrunkenen holst. "Vor Wut kochend" wird mit einem Faktor von 5 multipliziert, wenn Alkohol im Spiel ist, und eine Baseball-Keule direkt auf deinen Kopf kann eine ganz neue Bedeutung für den Ausdruck "bad beat" sein.

Der Kochende

Diser Typ hat ein oder zwei Bad Beats hinnehmen müssen, und fängt an aus der Haut zu fahren und alles zu callen. Dieser Spieler ist schwieriger zu spielen als der Durchschnitts-Idiot, denn vielleicht ist er ein guter Spieler, wenn er gewinnt. Irgendwo in seiner Poker DNA lebt die graue Erinnerung daran, wie es ist gutes poker zu spielen, und diese Fähigkeiten können jeder Zeit wieder einschlagen. Also musst du ihn genauestens beobachten, um zu sehen, ob er on Tilt ist oder nicht. Während er on Tilt ist musst du ihn downcallen, da er versuchen wird dich zu überrennen. Und hier würde ich die Spieler die vom Tilt runterkommen in 2 Kategorien einteilen.

Da gibt es den geschlagenen Hund, der dich bis zum River mit jedem Draw oder Underpair callt, und auf deine Bet foldet. Offensichtlicherweise musst du sogar mit der marginalsten Hand gegen diesen Spieler betten. Zum Beispiel: Wenn du nach dem Flop Heads-Up mit J-10 bist und der Flop kommt K-10-3: Mach weiter, bette! Wenn du nicht genau hier geraised wirst, gewinnst du den Pot in den meisten Fällen, und daher solltest du immer weiter betten, sogar den river, aber nur bis du geraised wirst. Dieser letzte Punkt ist nicht so unterschiedlich von den Lehren Sklansky, besonders wiel du in diesem Beispiel gegen einen schwachen, passiven Gegner spielst. Aber bei der Sorte Spiele, in denen ich bin, musst du J-10 preflop schützen, wie Sklansky es nie machen würde, um irgendeinen Move auf dem Flop machen zu können.

Die 2. Kategorie des 'Kochenden' ist die, die das Gefühl hat, dass seine eigenen Chips sein Gegner sind. Das passiert Spielern, die aggressiv beginnen, ein paar bad beats bekommen, und zu einem tollwütigen Pit Bull werden. Du musst hier sehr vorsichtig und aber auch mutig sein. Spiele einfach gegen sie an, egal mit welcher Hand. In den meisten Fällen wirst du gewinnen. Aber auch Leute on Tilt dürfen Asse haben, und manchmal verlierst du das Maximum, wenn du noch härter als ein verrückter, aggresiver Spieler spielst. Aber wenn du in einer Runde mit Maniacs spielen willst, musst du mit hohen Verlusten leben könen ohne selber on Tilt zu geraten.

Der Stinkreiche

Du weißt nie wirklich genau ob jemand wirklich reich ist, nur wegen dem, was er dir am Tisch erzählt. Aber ein Typ, ich nenne ihn "Yves", war ein charmanter Mann mittleren Alters aus Monaco. Jeder sagte, er wäre reich und ich galubte ihnen. (Nur so nebenbei, gibt es Wohnungsbeschaffungsmaßnahmen in Monaco?)

Ich tendierte dahin den reichen Gerüchten zu glauben, denn letzte Nacht, als ich gegen Yves spielte, erzählte er mir, dass er in einer halben Stunde gehen müsse, um mit seiner Freundin zu Abend zu essen. Wir spielten 10-20 und er hatte ca. 300 Dollar vor sich liegen. Er began bei jeder Möglichkeit zu raisen, und nie zu folden. Warum? Er wollte all seine Chips verlieren um die "Möglichkeit" zu haben zu gehen und somit pünktlich zu seinem Dinner zu kommen. Er könnte auch einfach auscashen, aber da das Geld nur so einen kleinen Unterschied für ihn macht; warum sollte er? Am Ende sprang er auf und sprintete zum Cashier und stand dort ungeduldig und genervt, dass er so lange auf sein Geld warten musste.

Obwohl ich Yves wirklich mochte, fühlte ich mich schlecht dabei, ihm nicht jeden einzelnen Chip abgenommen zu haben. Ich hab einfach nicht genug Karten in der kurzen Zeit bekommen, in denen er seine Chips verprassen konnte und ich wollte auch nicht in seiner Chipswerfenden Manie weggefegt werden (was, ja liebe Leser, passieren kann, und was eine riesige Schuld mit sich bringen kann).

Wenn du einen Spieler wie diesen triffst, jemand in etwa zwischen den beiden Typen der Kochenden, willst du wie gegen die hochnäsigen Til-Maschinen spielen. Du sollst aggressiv sein und du wirst deinen neuen, reichen Freund als Springbrett benutzen, um andere Leute aus dem Pot zu bekommen und ihn zu isolieren. Es sei denn du bist Heads-Up mit dem reichen Kerl und willst mit einer großen Hand slowplayen, du musst raisen wenn du gegen ihn spielst, auch mit einem second Pair oder möglicherweise mit einem großen Ass, dass den Flop verpasst hat (aber du solltest absolut nicht bluffen, wegen hoffentlich offensichtlicher Gründe).

Nur so nebenbei: Die Stacks von Maniacs steigen und fallen wie Wellen, und manchmal entscheiden sie sich zu gehen, wenn sie gewonnen haben. Wenn sie das tun, knurrt ihnen nicht hinterher: "Danke für diese Unterrichtsstunde." Denn wenn du dieses tust, bist du gleichzeitig ein Dussel und ein Grobian. Sag lieber: "Schönes Spiel mit Dir. Schöner Treffer."

Kapitän Testosteron

Diese Sorte Spieler, wird sogar mit nichts versuchen dich aus dem Pot zu prügeln, wenn er auch nur die kleinste Schwäche bei dir gesehen hat -- Und Kapitän Testosteron ist meistens der Meinung, dass callen ein Zeichen von schwäche ist. Dieser Kerl (es ist eigentlich immer ein Kerl) ist einer der schwersten Maniacs, gegen den man spielen kann, da er seine Chips nutzt um Dich einzuschüchtern. Das bedeutet, dass du meistens nur raten kannst, was er hält. Aber bedenke: der Kapitän wird dich in mindestens 50% der Fälle raisen, und solltest du auch nur einen Teil des Boards getroffen haben, musst du gegen ihn an spielen, genau so sehr wie gegen den Steamer, der so schnell broke gehen möchte wie nur möglich. Denke aber immer daran, dass Kapitän Testosteron manchmal auch mehr als nur eine große Klappe hat. Wenn du einmal gegen ihn an spielst und er nicht die gute Hand hat, wir er sich wieder beruhigen. Dann kannst du dir sicher sein, du hast ihn. Und wenn du deine Hand nicht gut genug für einen raise hälst, musst du ihn oft komplett downcallen, auch wenn du nur Ass hoch hast, da die Chance, dass er blufft einfach viel zu groß ist.

Der Unberechenbare

Der Unberechenbare ist auch sehr schwer zu spielen, denn du weißt nicht, ob er auch nur die leiseste Ahnung davon hat, was er tut. "Sherm", eine erfahrener Anwalt und Freund von mir, spielte eine Nacht in einem pot-limit Hold'em Game, und hatte die Möglichkeit einen Typ genau dahin zu bekommen, wo er ihn haben wollte. Sherm hatte A pik und K pik, im Flop kamen 4-8-J - alles Pik. Sherm schaffte es, dass ein Typ, den er noch nie zuvor gesehen hatte, am Flop all in ging. Der Turn war 6 pik, und nachdem am river ein rag kam, drehte Sherm seine Hand um: "Flush Ass hoch". Der junge Mann, den er spielte sagte etwas gehemmt: " Ich hab einen ... wiennentmandasnochmal?" Du hast es erraten: 5-7pik. Es stellte sich also heraus, er hatte einen Straight Flush (über den er sich nicht einmal wirklich sicher war), und hat Shem mal ebenso gebustet. In dieser Nacht hat Sherm den Geschmack am Pot Limit verloren und hat sich uns beim fixed Limit angeschlossen. Aber, wie er mir später erzählte, hatte er nicht einmal das Gefühl, als hätte er das Geld verloren. Er drückte sich so aus: "Ich hab ihn das Geld nur für eine Weile halten lassen, und mir es dann nach einer kurzen Zeit zurückzahlen lassen."

Es ist schwer einen Unberechenbaren auf eine Hand zu setzen, da er das nicht einmal selber kann. Also wenn du gegen einen spielst, musst du so tun als ob du ganz alleine im Pot bist, der Dealer am Ende der Hand noch einmal 2 Karten vom Deck nimmt und umdreht, die du dann schlagen musst. Hier brauchst du also ein gutes generelles Verständnis von Odds. Wenn du A-Q hälst und kein Paar gemacht hast, kannst du dann immernoch gegen diese beiden Zufallskarten gewinnen? Das sind die Entscheidungen, die du machen musst.

Jason versus Freddy

Manchmal starten 2 Spieler aus welchem Grund auch immer ihr eigenes Vietnam gleich hier, am Pokertisch. Wenn sie aggressiv sind und einen fein eingestellten Bullshit-Detektor haben, werden sie sich die ganze Zeit Bluffen und Rebluffen. Mit einer mittelstarken Hand zwischen 2 sich duellierenden Maniacs, kann es sehr schwierig sein, denn eventuell spielen sie ja sogar ehrlich. (Sage dir mindestens einmal die woche: auch Maniacs dürfen Asse haben.) Hier musst du einen Sinn dafür haben, wie klug die Maniacs sind. Unglücklicherweise, ist die Antwort odt "sehr" -- sie haben sich gegenseitig richtig gelesen und spielen dem entsprechend. Und für dich dummerweise, ist das Spiel schwindelerregend ausser Kontrolle.

Das ist wie der Unterschied zwischen einem Low- und einem High-Limit Omaha Spiel. Bei Low-Limit Spielen, rennt man sehr regelmäßig in die Nuts und es ist sehr schwer zu bluffen. Also passt der Sklanksy Stil hier. In den höheren Limits spielen Leute Hände, die auf Low-Limits für unkonventionell gehalten werden -- wir sprechen über Trash Hands -- so häufig, dass du nicht weißt wo du stehst. Und so wie Paul Newman in Color of Money schriebt, Du willst nicht derjenige sein, der rät; du willst der Unbekannte sein.

Ein schöner Move, an den Du Dich erinnern solltest, wenn Du im Sandwich zwischen Freddy und Jason sitzt: wenn Du eine gute Hand hast, limpe einfach vor dich hin und lass sie sich gegenseitig raisen und reraisen. Es ist ein persönliches Duell zweier wilder Spieler, also lass sie in dem Gedanken, dass nur sie im Pot sind. Und dann zeige ihnen Top Pair mit Big Kicker, was häufig genug ist. Oder wenn du eine Hand hast, die gut aber vielleicht ein wenig verletzbar ist (zum Beispiel: Du hast Two Pair in einem Flop mit 3 Pik) nutze einen der Maniacs als Sprungbrett: Der erste Maniac raised und du reraised den ruhigeren der beiden Maniacs, in der Hoffnung den ersten, für den Fall, dass derjenige, den du ausknocken willst, den vierten Pik oder ähnliches, auf den 17ten Nuts Flush wartend, hält, mit deinem Two Pair zu isolieren. (Du denkst, das wird nicht passieren? Du hast zu viel Sklansky gelesen.)

Also was solltest Du tun, wenn an einem Tisch voller dieser Spielertypen sitzt? Besonders, wenn sich mehrere Persönlichkeiten in einem dieser Spieler überlappen?

Sic Sklansky on Them

Jetzt für die Abschlussklasse: Was sollte man tun, wenn jeder am Tisch ein wahnsinniger mit Schaum vor dem Mund ist und in jedem Pot mindestens 7 Leute und 3 Bets sind?

Paradoxerweise kann Sklansky euch genau hier helfen. Wenn du es mit Maniacs zu tun hast, spiel starke Hände, aber nicht alle. Ein Beispiel: Eine Hand wie A-Q off verliert stark an Wert in solch einer Runde. Warum? Weil (und jetzt kommt das Geheimnis was euch so viel Geld bringen kann, es macht mich krank es hier einzubeziehen) die Maniacs oft mit ein bischen. Nicht viel, einfach ... ein bischen.

For example, a maniac sees a hand like A-9 of clubs and thinks he's got a monster. Hell, he's played a lot worse, right? So he raises with it. Now at this point, you're crushing the maniac with your A-Q. But when six other people call, suddenly you're drawing almost dead. Thus a hand like 3-4 suited can go up tremendously in value because, most of the time, the majority of the hands will be congregated at the higher end of the deck, leaving your cards live. Same goes if the flop should come A-K-8 rainbow. When you have the 3-4, you can easily chuck it in the muck. And that, as you should know, can save you mucho dinero in the long run.

Think of how much money you've wasted on pocket Kings when an ace hits the flop and you call all the way down to the river, knowing you're beat, because ... why? (Well, that's a whole 'nother article.) And you avoid the situation where, say, you've called with J-10 off and you flop a jack but you don't know if you've flopped the best Jack, and it's going to cost you a couple stacks of chips to find out. Which brings me to another point: know thy bankroll.

You've just got to remember that if people are raising every street, a 10-20 game can start to look like a 20-40 game in a real hurry. So the five hundred bucks you brought might be gone inside a half an hour, easy. You should be alert to the possibility that if you're at all willing to get in there and mix it up, on a baddish night you could lose two grand in this 10-20 game. And again, if you want to "Sklansky Up" and wait for the nuts here, some of the smarter maniacs will read you, and every time little cards flop they will bet at you and raise you, trying to test you. You don't want this. You want them to be uncertain. You want them to check.

Since Part I of this article first ran, some people have tried to tell me that when playing the Sklansky way in these games, the "best" course of action is to tighten way up. It's hard for me to articulate how insanely weak I think that approach is. Can you make money at it? Sure. I live in New York City, and often I'll see people sitting on the sidewalk, begging for change. That approach to making money is even better than playing tight as a rock in a very loose game -- unlike poker, at least you never lose money that way. Beg for change long enough and you could earn a million dollars, but it's going to take about a million years. And that's exactly how I feel about waiting for the nuts in a game full of wack-jobs: you'll make money (if you can stand the alarming swings you're going to get on your bankroll, regardless of how tight you are), but accumulating chips will be like watching a glacier melt. Is that really why you're at the table?

Für welchen Guru auch immer ihr euch entschieden habt, solltet ihr immer den Rat aus Büchern (und von mir, und von dieser Website) mit dem, was ihr in der realen Welt gelernt habt, vergleichen. Und, vergesst nicht: Ihr gewinnt kein Geld von Spielern aus Büchern oder schnieken Computer-Simulationen, sondern von Menschen. Also schau, höre und erinnere.

In dem Licht, der Kontroverse, die dieser erste Teil des Artikels aufgeworfen hat, möchte ich eins klar stellen: Nicht in einer Sekunde bezweifle ich, dass David Sklansky ein sehr intelligenter Mann ist, der einem viel bieten kann. Seine Ausführung über das Konzept des Semi-bluffen, welches mir total neu war, als ich es zum ersten mal las, war die ungeheuerliche Aufblähung der Preise für den billigen Papierband an sich wert. Aber ich sage Euch, dass Sklanskys Vorschlag Hände wie 77 and Ax aus der gleichen Position auf die gleich Weise zu spielen, nicht richtig ist. Das sind zwei völlig unterschiedliche Hände und müssen auch so gespielt werden. Ich würde sagen, mein Gott, man könnte 2 eigene Kapital darüber schreiben, wie man diese Hände spielen sollte.

Im Endeffekt ist die Gruppierung der Hände nach Sklansky vüllig nutzlos, besten- und schlechtestenfalls ziemlich kostspielig. Das Buch ist voll mit dieser Art teurer Informationen. Zum Beispiel der Standpunkt Hände wie K-Q suited wegen eines Raisers zu folden, ist völlig verrückter Irrsinn. Niemand tut dies jemals, sollte es jedenfalls nicht. Selbst wenn du auf wundersamer Weise mal in so einem tighten Spiel landen solltest, dass du mit K-Qs nur einen schwachen Draw gegen einen Raise, von einem mit Moos bedeckten Rock auf deiner Rechten spielst, dann warum, ja warum würdest du in so einer Runde überhaupt spielen wollen? Du müsstest schon viel Glück haben, wenn du überhaupt nur den Rake schlagen würdest. Und das Buch ist vollgestopft mit Beispielen wie diesem.

Ich weiß, dass es einen Haufen Pokerspieler gibt, die überhaupt nicht mit mir übereinstimmen, die denken, dass ich die Weißheit des Meisters völlig fehlinterpretiert habe und den heiligen Cyberspace mit meinem Unglauben überflute. Alles, was ich zu denen sagen kann ist: Das hart verdiente Wissen, dass ihr von eurer zerlesenen Kopie des Sklansky Buches gewonnen habt, benutzend, lade ich euch hiermit in meinen Club ein, um mit mir zu spielen und euch mein Geld zu holen. Macht einen Gläubigen aus mir.

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